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Über Repräsentation und voraus­gehende Arbeiten reflektieren.

Welche Bilder, welche Beispiele verwenden wir in unserem Projekt? In welchem (räumlichen, gesellschaftlichen, zeitlichen) Kontext sind sie entstanden? Warum verwenden wir gerade diese Bilder, Beispiele, …?

Repräsentation bezieht sich auf Beispiele, Bilder und Metaphorik/Bildsprache. Forscher_innen können reflektieren, welche Normen sich in ihren Visualisierungen und Texten verbergen, und Möglichkeiten zur Diversifizierung finden.

Nachdem viele vorhergehende Arbeiten auf ein binäres, essen­tialistisches1 Verständnis von Geschlecht aufbauen, bedeutet eine Dekonstruktion dieser Arbeiten gleichzeitig eine Verbes­serung von Repräsentation und, wo möglich, das Bearbeiten kultureller Unterschiede.


  1. Essentialismus nimmt an, dass es ein strikt binäres, unveränderbares, komplementäres Set an Genitalien gibt, das genau mit Geschlecht, erlern­tem Verhalten und sozialen Rollen übereinstimmt.↩︎